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Elternsein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Liebe zu schenken. Es ist eine sehr große Aufgabe, die flexible Robustheit und Anpassungsfähigkeit erfordert. Doch es gibt Momente, in denen Eltern an ihre Grenzen stoßen – wenn Worte nicht mehr ausreichen, um Konflikte zu lösen, oder wenn Sorgen um das eigene Kind übermächtig werden. Diese Gefühle von Hilflosigkeit sind keine Seltenheit und können Eltern zutiefst verunsichern.
Manchmal fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Wenn das eigene Kind leidet, sei es durch Rückzug, Ängste oder Krankheit, kommen Zweifel und Sorgen auf. Eltern fragen sich, ob sie genug tun oder ob sie versagt haben. Diese Gedanken können schwer auf dem Herzen liegen und die Verbindung zum eigenen Kind belasten.
Die Ursachen für Hilflosigkeit bei Eltern sind vielfältig. Häufig entsteht sie, wenn Kinder in der Schule überfordert sind, soziale Ausgrenzung erleben oder wenn junge Menschen psychisch oder körperlich erkranken. Auch emotionale Ausbrüche oder Rückzugstendenzen können Eltern an ihre Grenzen bringen. Eltern möchten in solchen Situationen Halt geben, fühlen sich jedoch manchmal machtlos, wenn ihre Unterstützung nicht die gewünschte Wirkung zeigt. Konflikte innerhalb der Familie, Trennungserfahrungen oder Entwicklungsverzögerungen können diese Gefühle zusätzlich verstärken.
Hilflosigkeit kann Eltern dazu einladen, ihre eigene Rolle zu reflektieren. Welche Erwartungen habe ich an mich selbst? Wo spüre ich Unsicherheiten? Solche Fragen können neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, Verständnis für die eigenen Reaktionen zu entwickeln. Gleichzeitig kann es entlastend sein, anzuerkennen, dass nicht immer sofort eine Lösung gefunden werden muss – und dass Unsicherheit ein Teil des Elternseins sein darf.
Um aus der Hilflosigkeit herauszufinden, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen – sei es durch Gespräche mit Freund:innen, Familienmitgliedern oder professionelle Begleitung. Der Austausch ermöglicht neue Impulse und gibt Raum für neue Ansätze im Umgang mit belastenden Situationen.
Praktische Schritte könnten sein:
Eltern dürfen darauf vertrauen, dass sie trotz schwieriger Phasen viel für ihre Kinder tun. Selbst kleine Schritte können dazu beitragen, Beziehungen zu stärken und neue Wege zu gestalten. Ein Beispiel könnte sein, sich bewusst Zeit für gemeinsame Aktivitäten zu nehmen, wie etwa einen Spaziergang oder ein gemeinsames Abendessen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Verbundenheit zu fördern. Elternsein ist ein fortwährender Prozess des Lernens und Wachsens – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Begleitung in herausfordernden Zeiten – Unterstützung in Karlsruhe Ich biete Ihnen in meiner Praxis in Karlsruhe eine wertschätzende und professionelle Unterstützung an. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven und Wege, um Sicherheit und Vertrauen im Alltag zurückzugewinnen.
Ich lade Sie herzlich ein, Kontakt aufzunehmen. Zusammen können wir Möglichkeiten gestalten, die Sie und Ihre Familie stärken.
Pascale Jenny