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Liebe zeigt sich in vielen Facetten – sie kann sanft, fordernd, überraschend oder tief verwurzelt sein. Sie zeigt sich nicht nur in romantischen Beziehungen, sondern auch in tiefen Freundschaften, familiären Bindungen oder in der Verbindung zu sich selbst. Während die klassische Erzählung oft die romantische Liebe in den Mittelpunkt rückt, gibt es unzählige Formen von Nähe und Zugehörigkeit.
Doch wie fühlt sich Liebe für mich an? Wann erlebe ich sie als stärkend, wann als herausfordernd? Wie hat sich mein Verständnis davon über die Jahre verändert? Liebe ist nicht statisch – sie entwickelt sich mit unseren Erfahrungen, Prägungen und Entscheidungen. Sie kann zwischen zwei oder mehreren Menschen entstehen, unabhängig von Geschlecht, Beziehungsmodell oder gesellschaftlichen Vorstellungen.
Reflexionsfrage: Welche Formen der Liebe haben mein Leben geprägt?
Reflexionsfrage: Welche Art von Liebe gibt mir besondere Kraft?
Liebe ist eng mit Identität verknüpft. In Beziehungen entdecken viele sich selbst neu: Wer bin ich im Kontakt mit anderen? Welche Erwartungen habe ich an mich und an meine Beziehungen?
Für einige bedeutet diese Auseinandersetzung auch, die eigene sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität zu erkennen und anzunehmen. Lange wurden gesellschaftliche Normen als Maßstab für „richtige“ Liebe gesetzt – doch Liebe ist individuell und lebendig.
Liebe bedeutet, sich selbst treu zu bleiben – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen.
Reflexionsfrage: Wie sehr kann ich meine eigene Identität in meinen Beziehungen leben?
Wer Liebe jenseits klassischer Vorstellungen lebt, begegnet nicht nur neuen Möglichkeiten, sondern manchmal auch Fragen und Unsicherheiten – bei sich selbst oder im Umfeld. Das Bild von Liebe wird durch Erziehung, Kultur und Gesellschaft geprägt. Doch nicht für jede:n fühlt sich dieses Modell stimmig an.
Sich aus vorgefertigten Normen zu lösen, erfordert Mut, kann aber zu mehr Selbstannahme und authentischen Beziehungen führen.
Reflexionsfrage: Wie viel Raum gebe ich mir, meine eigene Form der Liebe zu gestalten?
Nicht alle Menschen nehmen Liebe und Nähe auf die gleiche Weise wahr. Besonders für neurodivergente Menschen (z. B. Menschen im Autismus-Spektrum oder mit ADHS) kann Liebe sich anders anfühlen:
Liebe wird auf ganz unterschiedliche Weise erlebt – wer sich selbst und die eigenen Bedürfnisse erkennt, kann Beziehungen bewusster gestalten.
Reflexionsfrage: Wie erlebe ich Nähe und Liebe – und wie kann ich das ausdrücken?
Liebe ist vielfältig – nicht jede Verbindung folgt einem traditionellen Modell, und doch ist jede Form von Liebe bedeutsam. Immer mehr Menschen entscheiden sich für alternative Formen:
Jede Form hat ihre Chancen und Herausforderungen. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern wie bewusst und wertschätzend sie gelebt wird.
Reflexionsfrage: Was ist mir in meinen Beziehungen wirklich wichtig?
Es gibt nicht die eine richtige Art zu lieben. Liebe ist so individuell wie die Menschen, die sie gestalten. Sie entsteht im bewussten Miteinander, in Offenheit, in der Bereitschaft, sich selbst und andere wirklich zu sehen.
"Liebe ist nicht das, was uns gesagt wurde, sondern das, was wir selbst erfahren und gestalten."
Reflexionsfrage: Welche Bedeutung hat Liebe für mich – unabhängig von gesellschaftlichen Vorstellungen?
Mehr über Selbstreflexion in Beziehungen lesen: Liebe als Spiegel – Wie wir uns in Beziehungen selbst begegnen
Wenn Sie sich auf dem Weg zu Ihrer eigenen Identität und der passenden Form von Beziehung befinden, begleite ich Sie gerne dabei, Klarheit und neue Perspektiven zu finden.
Pascale Jenny